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Wochenende in Bildern 24./25.9. 2016 mit #wubttika

Unser Samstag startete wie gewohnt mit zwei brüllenden Kleinkindern und wurde zum Frühstück dann etwas besser. Gleich im Anschluss fuhren wir zum Bauernhof, um Äpfel für Apfelkuchen zu besorgen und Schweine anzugucken.

Die Äpfel waren krass teuer, was wir so nicht erwartet hatten, aber zumindest konnten wir auch noch bei zwei Kastanienbäume absahnen.

Zuhause backten wir den Apfelkuchen nach dem Rezept meiner Mama. Er ist vollkommen zu Recht unter „der beste Apfelkuchen der Welt“ abgelegt. 

Mr. Geilos Mama mit Freund kamen zu Besuch und endlich konnten wir das warme Leckerchen auch vernichten. 

Nach den Kuchen machten wir noch einen kleinen Ausflug in die Stadt. Dabei banden die Zwillinge ihren Panda „Panda“ und ihr Schweinchen „Teddy“ an Leinen und schlörten sie hinter sich her, bis sie ganz grau waren.

Am Sonntag frühstückten wir gemütlich und ich arbeitete ein bisschen an der Englischarbeit, die ich nächste Woche stellen muss. Mr. Geilo testete sie aus. Genau wie meine Schüler schaffte er es nicht, die Aufgabenstellung richtig zu lesen. 

Und dann machten wir uns endlich fertig, um zum Bloggertreffen #Wubttika nach Wuppertal zu fahren. 

Im Auto hatten wir noch ein kleines Bad Hair Problem. Die Kinder und ich waren entsetzt, weil mein schönes Haarband immer raus sprang. Mr. Geilo fand es eh hässlich. Aber wir einigten uns zu dritt auf einen Zopf und retteten so die Lage. 

Vor Ort war es wieder sehr aufregend. Am überforderndsten für mich war es, dass Flavius und Brutus so unfassbar friedlich mit der Kinderbetreuung spielten. Es war so krass, dass wir uns sogar aus der Kinderecke entfernen und mit den anderen quatschen konnten! Besonders gefreut habe ich mich, die ganze Essential Unfairness Familie zu treffen, die übrigens vier total hübsche und süße Kinder haben und mit Kerstin zu quatschen und die Murmelmum ganz doll zu umarmen und am lustigsten war es definitiv mit der Tante Emma. Ich habe auch neue Leute kennengelernt, zum Beispiel Melle und Katharina oder auch Zora von 2kindchaos. Ich habe auch Mr. Geilo zu etwas Fame verholfen und ihn bei Twitter entblockt (Twitter handle: @lesemufflon ). Am schönsten fand ich persönlich die vielen positiven Rückmeldungen- das bin ich aus dem Referendariat einfach nicht mehr gewohnt. Sehr süß war auf jeden Fall auch, wie Monstro und das Baby der guten Kinderstube sich angefreundet haben. Herzallerliebst!

Wie man sieht, war auch für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Hier picknicken die Kinder während des Auftritts von Steffen, der über gleich würdige Elternschaft sprach. 

Das kleinste Kind von Saskia hat die beiden dann erstmal zu einer gesunden Kindercola angestiftet. Damit meinte er die kleinen Rotbäckchenfläschchen.

Nach dem Abschied brauchten wir noch ca. eine halbe Stunde bis zum Parkplatz, weil die Zwillinge erst noch im Gebüsch spielten und dann Kreide fanden. 

Endlich zuhause plünderten wir die fantastischen Goodiebags. Wirklich tolle Sachen drin, aber das Beste sind definitiv die Taschen selbst. Und mit den Teilen, die für uns gerade nicht so passen, werde ich noch einige Freundinnen beglücken können.

Das war auf jeden Fall eine mehr als gelungene Veranstaltung. An dieser Stelle großes Lob und Dankeschön an die talentierten Organisatorinnen SusanneMiriam und JuSu. Habt ihr toll gewuppt!

Mehr Familienwochenenden mit und ohne Wubttika wie immer bei Susanne Mierau

Wenn nicht mal Konfetti laminieren hilft…

„Morgen machen wir mal voll entspannt, ja, Mr. Geilo?“, meinte ich noch Samstagabend. 

Und kaum schlugen die kleinen niedlichen Kinder die Augen auf am Sonntag, ging es auch schon wieder los. Ich spoiler mal vorweg: Bis um 11 Uhr hielt ich mich wacker, empathisch und auf Koffein. Jedenfalls, das erste Problem war, dass Brutus mit seinen Füßen in Flavius Gesicht aufwachte. Das ging schonmal gar nicht. Also hat er zur Strafe seinen Bruder wachgetreten, bis er brüllte. Brutus kam dann zu mir geklettert zum Kuscheln und wir wollten Mr. Geilo Brötchen holen schicken. Flavius wollte mit. Als Flavius fast fertig angezogen war, wollte Brutus dann auch doch mit. Aber er wollte keine Schuhe anziehen. Ich kochte derweil Kaffee, denn das schien mir ein längeres Drama zu werden. Letztendlich blieben beide Kinder bei mir und Mr. Geilo holte mit Monstro zusammen Brötchen. 

Das Frühstück hielten Flavius uns Brutus noch ganz gut durch, aber ab danach hatten sie durchgängig irgendwelche Probleme. Wir feierten schon die Minuten, in denen nur einer brüllte. Ich versuchte, die beiden in alles mit einzubeziehen, las ohne Quängeln vor, mistete mit ihnen einen Schrank aus und bot diverse Programmpunkte an. Sie brüllten, bissen sich, warfen mit Sachen um sich und verhielten sich wie die Gremlins, die nach Mitternacht gefüttert wurden. 

Um elf Uhr beschwerte ich mich lautstark bei Mr. Geilo und er löste auch einen Konflikt. Dann halfen die Kinder mir Kartoffeln in Alufolie einrollen, ich dachte, das Konfliktpotential wäre dabei verhältnismäßig klein. Haha. 

Während die Kartoffeln im Ofen saunierten, stellte ich ein altes Steckspiel von früher auf den Wohnzimmertisch. Es hat zwei Bretter, eins für Bilder(Brutus wählte das Schweinebild) und eins zum freien Stecken, das wählte Flavius. Nur, um sich in der nächsten Sekunde darüber aufzuregen, weil er eigentlich das Hundebild machen wollte. Er war zehn Minuten lang untröstlich und dabei sehr, sehr laut. Needless to say, Brutus steckte derweil friedliebenst das Schweinebild. In aller Seelenruhe. 

Beim Mittagessen gab es so viele Probleme, die mag ich gar nicht alle wiedergeben. Ich war am Ende meiner Kräfte und Nerven und legte mich aufs Sofa. Wo die Kinder mich mit Kuscheltieren bewarfen und auf mir rumkletterten. Ich bot an, etwas mit ihnen zu basteln. Sie waren Feuer und Flamme. Und so lochten wir bunte Blätter und laminieren dann das dabei entstandene Konfetti mit Glitzerhasen. Wenn man so naiv ist wie ich, könnte man an dieser Stelle meinen, das Laminieren von Konfetti würde die Stimmung bei Kleinkindern heben. Ha. Ha. Ha. 

Ich habe selten Fotos gemacht, auf denen meine Kinder so dermaßen unglücklich aussehen wie bei dieser Aktion. 

Ich versuchte, die Kinder mit Mr. Geilo nach draußen zu scheuchen. Dann versuchte ich, gegen das Protestgebrülle anzureden und Mr. Geilo versuchte, den Kindern dabei Schuhe anzuziehen. Ich wollte nur noch flüchten und flüchtete ins Bad. Alleine Duschen, das wär es jetzt! Im Bad taten mir die Kinder leid. Also schnappte ich mir Brutus und badete mit ihm. Flavius wollte jetzt raus, aber nur mit Brutus, der schon in der Wanne saß. Ich verklickerte Flavius, wir würden Duschen, nicht baden. Er verließ mit Mr. Geilo die Bude. 

Brutus schaute mich überlegend an und meinte: „Du hast gesagt, wir duschen. Aber wir baden.“ Ich erklärte ihm das Konzept einer Notlüge und er grinste berechnend. 

Nach dem Bad deckten wir zwei den Tisch für Kuchen und schlugen Sahne. Brutus durfte beide Rührstäbe ablecken. „Das bleibt aber unter uns!“, betonte ich. Dieser Satz sollte mir noch zum Verhängnis werden. Bald waren Flavius und Mr. Geilo wieder da und wir aßen friedlich Marmorkuchen und Apfelkuchen von meiner Mama vom Vortag. Flavius inhalierte als erster zwei Stücke und war dann außer sich, weil er noch mehr wollte, aber nur noch ein Stück für Brutus da war. Irgendwann stand Brutus auf und holte die Sahnerührstäbe aus dem Waschbecken. Er grinste mich an. „Weißt du, Flavius, ich durfte beide..“ fing er an, und zum Glück konnte ich ihm noch schnell genug ins Wort fallen. Das Kind hatte mich in seiner Hand. Aber das mit der Sahne durfte Flavius nie erfahren! 

Das Kuchen essen war für die Kinder direkt Abendbrot, weil es eh schon so spät war. Sie verwüsteten dann noch ein bisschen unsere Wohnung und ich musste Flavius gefühlte Stunden auf dem Schreibtischstuhl drehen, nur dann weinte er nicht. Flavius ging an diesem Abend sehr friedlich ins Bett, er forderte nur noch ein Vincelot-Hörspiel und war schnell eingeschlafen. Vermutlich war er genauso froh wie ich, dass der Tag geschafft war. Brutus war auch müde, wehrte sich aber noch etwas länger und ging nochmal spielen.

Puh. 

Sommerferien, over and out

Heute war eigentlich schon wieder Kita, aber das lohnte sich für Flavius und Brutus nicht, weil die so spät erst aufmachten. Ich hingegen musste schon zur Schule und einen ganzen langen Tag voller Konferenzen und Übergabesitzungen überstehen, während die Kinder sich mit Mr. Geilo einen faulen Lenz machten. Auf dem Rückweg explodierte mein Kopf vor Informationsoverkill und mir war so schlecht, dass ich mein Fahrrad lieber schob. Mr. Geilo buk noch schnell Kuchen. Nach zwei Stücken davon und einer Tonne Kartoffeln mit Käse ging es dann auch wieder einigermaßen, aber erschlagen fühlte ich mich trotzdem. 

Flavius und Brutus freuen sich auf ihre kleinen Freunde in der Kita und auf ihre Erzieherinnen. Heute beim Taschepacken entdeckten sie ganz entzückt ihre Puschen: „Oh, meine lieben Kita Puschen! Die zieh ich so gerne an!“ 

Wir haben, wie ich finde, unser Ferienprogramm trotz miserablen Wetters sehr gut geschafft. Wir haben viel leckeres gegessen, neue Bücher gelesen, Unternehmungen und Ausflüge gemacht und oft den Wünschen der Kinder entsprochen (so gut das eben geht, wenn ein Kind immer das Gegenteil wünscht, auch das Gegenteil vom Gegenteil, was ja paradox ist). Wir wissen nicht mehr, was wir kochen sollen, da gehen uns langsam echt die Ideen aus und ich bin aus Gründen froh, dass bald wieder eine Mahlzeit nicht an unserem Tisch zuhause stattfindet. Ein bisschen könnte ich mich allerdings schon an Ferien gewöhnen, den Zeitdruck und die ganze Organisation von allem vermisse ich wahrlich nicht. 

Flavius und Brutus werden dieses Jahr die ältesten im Kindergarten sein. Das wird bestimmt ganz aufregend. Jetzt geht alles wieder von vorn los und bald ist schon wieder Laternenumzug, dann Weihnachtsfeier. Alles rast. 

Im Schuljahr ist es nicht anders. Nur wenige Wochen bis zu den Herbstferien und es gibt viel zu tun, vor allem, weil ich spontan eine Klassenleitung bekommen habe: Elternabend, Klassenstufen, Planung der Klassenfahrt, zwei Unterrichtsbesuche, eine Klassenarbeit in Englisch und nebenher eigenverantwortlichen Unterricht und Ausbildungsunterricht am Laufen halten. Es bleibt immer spannend hier. Wie jedes Jahr stehen wir als Familie wieder an einer neuen Stelle, müssen uns ein- und umgewöhnen und werden wohl irgendwie an den Herausforderungen wachsen. Geht ja nicht anders. Eine Referendarin meinte heute zu mir, man bräuchte auch noch Zeit für sich. Was ist das eigentlich nochmal? 

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Wochenende in Bildern 20./21.8.2016

Am letzten Ferienwochenende haben wir nochmal alles gegeben. Am Samstag war Mr. Geilos Mutter zu Besuch und am Sonntag meine Großeltern, außerdem war in der Stadt wieder das Kinderfest, bei dem wir letztes Jahr auch waren. Da gab es wieder viel Essen, Luftballons, Geisterspucke und Ponys.

Morgendliches Malen, bevor ich mit den Kindern zur Schule fahre. Dort lag mein Stundenplan aber noch gar nicht parat.

Kaum Zuhause, erhalte ich den Plan natürlich per Mail.


Keine Fotos vom Nachmittag, aber eins vom Abendbrot.

Herbstgemütlichkeit im August.

Frühstück am Sonntag.

Brutus, stolz wie Oskar auf seinen Pferdepulli.

Regenspaziergang zum Kinderfest.

Maisbecken.

Geisterspucke.

Klangrad.

Klangspiel.

Abends kommt noch das Wichtigste für den anstehenden Konferenztag in der Schule in die Dose. Der wird ja garantiert lang! 
Mehr Familienwochenenden wie immer bei Susanne Mierau

Wochenende in Bildern 13./14.8.2016

Die ganze Woche über war mein kleiner Bruder bei uns zu Besuch. Ich glaube, es war teilweise echt anstrengend für ihn. Er ist das als Nesthäkchen ja nicht gewohnt, mal aufzupassen, zu wickeln und so weiter. Er ging sogar dauernd freiwillig mit Monstro spazieren. Am Wochenende haben wir dann noch einen Ausflug zusammen gemacht. Am Samstag waren wir erst einkaufen, dann beim Schloss in Detmold und schließlich noch beim Hermannsdenkmal. Am Sonntag kamen dann noch meine Mama und meine Schwester zum Frühstück, wir waren auf der Burg und dann nahmen sie meinen Bruder wieder mit nach Hause.  Weiterlesen

Doppeldoppelbett

Auf unseren 1,40m war der Platzmangel kaum noch auszuhalten. Jeder beschwerte sich, Mr. Geilo übernachtete im Wohnzimmer, allen war es zu eng. Dabei haben wir sogar einen 70cm breiten Bettbalkon (Kinderbett angebaut), der wird nur nicht genutzt. Jedenfalls nicht zum Schlafen. Manchmal spielen die Kinder, dass das Kinderbett ganz gefährlich ist und nicht berührt werden darf. Manchmal ist es auch ein Trampolin. Manchmal versuche ich auch nachts, Flavius und Brutus schlafend darin abzulegen, aber entweder stören sie sich dann oder sie kommen zurück gekrochen, bevor ich mich einmal schnell ausstrecken konnte. Weiterlesen

Hallenbad

Heute waren wir das erste Mal mit den Zwillingen im Hallenbad. Ich fand die Vorstellung bislang schon immer grausam und wollte das Erlebnis lieber auf dann verschieben, wenn die Kinder sich alleine an- und ausziehen können. (Ins Freibad o.ä. gehen wir übrigens gerne, das finde ich tausend Mal entspannter).  Weiterlesen

Flavius mag gar keine Ferien.

Flavius wacht morgens auf und ist gestresst. Er weiß nämlich nicht, was wir heute machen. Er muss erst danach fragen. Das ist schlimm und es ist erst der Anfang. Außerdem ist das einzige akzeptable Müsli alle und es gibt nur Haferflocken mit Bananenmilch. Warum muss er Brutus beim Essen sehen? Kann der nicht mal weg sein?

Dem ewigen „Mama, DU weg!“ ist eine neue Frage gewichen: „Mama, kannst du mit mir woanders hingehen?“ Sie ploppt in jedem rationalen Moment seiner Wutausbrüche auf. Oft hilft ihm das auch. Aber wo soll ich hin in der kleinen Wohnung, ohne dass Brutus da auch hinkommt. Oder draußen, unterwegs, in der Bahn, im Auto, auf dem Spielplatz. Ich kann nirgendwo hin mit dem armen Kerl.  Weiterlesen